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Simone Cmoon

 

 

Simone Cmoon ist eine international preisgekrönte Fotografin aus Zürich. Neben Aufnahmen des nächtlichen Sternenhimmels faszinieren auch ihre Tageslichtbilder, welche bei speziellen Wetter- und Lichtverhältnissen aufgenommen wurden.

Meistens ist sie mehrere Tage in der abgeschiedenen Natur unterwegs um ihre Aufnahmen zu realisieren. Dabei entstehen fantastisch anmutende Bilder von Orten, die man so noch nie gesehen hat. Simone Cmoon erklärt ihre Arbeitsweise gerne in Workshops, Online-Coaching, Video-Tutorials und Vorträgen. Diesbezügliche Buchungen können über ihre Website getätigt werden.

 

LIGHTMAG: Wie bist Du zur Fotografie gekommen und wann hast Du gewusst, welche Richtung Du einschlagen möchtest?

Simone Cmoon: Mehr aus Zufall. Ursprünglich komme ich vom Zeichnen und Malen, habe mir dann für eine England-Reise eine kleine Kamera gekauft um zu schauen, ob das was werden könnte. Ich hatte ziemlich schnell Erfolg, was mich motivierte dran zu bleiben und mich weiter zu entwickeln in dieser Kunstrichtung. Beim Zeichnen bevorzugte ich vor allem Menschen fotorealistisch in Bleistiftzeichnungen darzustellen – keine Landschaften, dafür hatte ich die Geduld nicht. In der Fotografie waren es von Anfang an die Landschaften, die mich faszinierten. Ich wollte Licht und Schatten verstehen, das Spiel davon auf Oberflächen studieren. Mit dem Einsatz von Filtern standen mir dann zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung, Bewegungen und Kontraste auf verschiedene Arten herauszuarbeiten. Ich mag es sehr, in der Natur zu sein, sie gibt mir Kraft und Inspirationen.

LIGHTMAG: Deine Fotos strahlen etwas Traumhaftes (im wörtlichen Sinne) aus. Hast Du die Bilder schon vor der Aufnahme im Kopf und arbeitest Du gezielt darauf hin oder geschieht dies intuitiv vor Ort?

Simone Cmoon: Ich suche meistens Gebiete auf, die an jenem Tag ein gewisses Wetter aufweisen, das ich als Grundstimmung für ein Bild haben möchte. Vor Ort erkunde ich die Umgebung und sobald mir mein Gefühl ein „wow“ mitteilt, packe ich die Kamera aus und beginne mit der Bildgestaltung. Zu Hause bei der Bildsichtung wähle ich immer das Bild aus, auf welches ich gerade am meisten Lust habe zum Bearbeiten. Manche Bilder funktionieren sofort, andere lege ich wieder zur Seite bis ich in der passenden Stimmung dafür bin. Bei den meisten Bildern verstärke ich das Vorhandene im RAW einfach, bei anderen Fotos kreiere ich dann Dreamscapes (Composings) oder wandle z.B. eine fröhliche Stimmung in was Düsteres.

LIGHTMAG: Welche verschiedenen Aufnahme- und Bearbeitungstechniken verwendest Du um zum fertigen Bild zu gelangen?

Simone Cmoon: Das variiert von Bild zu Bild. Bei einem Single Shot entwickle ich es knapp eine Minute in Lightroom und arbeite mittels Mehrfachentwicklungen in Photoshop Farben, Licht und Kontraste heraus.
Es gibt auch aufwändigere Bilder, z.B. fokusgestackte (durchgehend scharf inkl. sehr nahem Vordergrund), mehrfach belichtete (für den vollen Dynamikumfang), mehrreihige (für ein grösseres Bildfeld) Panoramen. Für diese Bilder wende ich dann mehrere Stunden auf. Alle Bearbeitungstechniken aufzuzählen würde jedoch den Rahmen dieses Interviews sprengen.

LIGHTMAG: Gibt es Lieblingsorte wo es Dich immer wieder hinzieht oder Landschaften, von denen Du unbedingt noch irgendwann Bilder machen möchtest?

Simone Cmoon: Ich möchte die ganze Welt (und auch gerne andere Planeten) sehen. Zur Zeit bin ich aber am liebsten in Europa unterwegs, weil ich jedes Land mit dem Auto erreichen kann.

 

© Fotos: Simone Cmoon

www.cmoonview.ch

fb: Cmoon View
IG: cmoon_view

 

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